FORUM BLAU Rezepte

Die Rezepte-Sammlung des Kölner Stadt-Anzeiger und FORUM BLAU

Rezept der Woche: Laugengebäck mit Honig-Senf-Dip fürs Frühstück oder als Snack

Wer Brezeln nicht widerstehen kann, die herrlich mit grobem Salz bestreut sind, wird das kleine Laugengebäck von Food-Bloggerin Mareike Pucka lieben. Denn das lässt sich auch selbst herstellen.

Nach all den süßen Verlockungen im vergangenen Dezember müssen wir nun dringend für einen herzhaften Ausgleich sorgen. Und das geht hervorragend mit diesem leckeren Mini-Laugengebäck.

Es lässt sich nach Belieben mit verschiedenen leckeren Dingen bestreuen, ich habe hier meine 4 Favoriten gewählt: Käse, Salz, Sesam und Mohn. Selbstverständlich kann dabei jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen. Das Gebäck eignet sich toll zum Frühstück oder auch zum Aperitif oder einfach als Snack für zwischendurch.

      © Foto: Mareike Pucka/biskuitwerkstatt.de/dpa-tmn

Zutaten für rund 50 Stück Laugengebäck:

Für den Teig:

  • 600 g Mehl 550 + Mehl zum Verarbeiten
  • 1 Würfel Hefe 42 g
  • 1 TL Zucker, 1,5 TL Salz
  • 370 ml lauwarmes Wasser

Zum Kochen der Teigstücke:

  • 1 Liter Wasser
  • 40 g Natron, 1 TL Zucker

Zum Bestreuen der Teigstücke:

  • Mohn
  • Sesam
  • grobes Meersalz
  • geriebener Käse

Zutaten für Honig-Senf-Dip:

  • 200 g Creme fraiche
  • 4 EL Honig
  • 4 EL Senf
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Die Hefe mit dem Teelöffel Zucker und dem lauwarmen Wasser verrühren. Mehl und Salz in eine Rührschüssel geben und das Hefe-Gemisch dazugeben.

Alles mit einem Knethaken oder den Händen zu einem Teig verarbeiten. Das kann je nach Küchenmaschine 5-10 Minuten dauern.

Der Teig ist noch recht zähflüssig. In der Schüssel lassen, mit Mehl bestreuen und mit einem feuchten Küchentuch abdecken. An einem warmen Ort ca. 1,5 Stunden aufgehen lassen.

Nach der Gehzeit die Arbeitsplatte mit Mehl bestreuen und den Teig darauf geben. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig mit ausreichend Mehl gut durchkneten.

Den Teig in Scheiben schneiden, zu Rollen formen und dann in 2-3 cm große Stücke teilen. Auf die vorbereiteten Backbleche legen. Den Backofen auf 190 Grad Umluft vorheizen. Das Wasser mit Zucker und Natron in einen Kochtopf geben und zum Kochen bringen, dann die Temperatur reduzieren, dass es nicht mehr blubbernd kocht.

Die Teigstücke nacheinander in den Kochtopf geben und je Ladung ca. 1 Minute im heißen Wasser lassen. Mit der Schöpfkelle herausnehmen und auf die mit Backpapier belegten Bleche legen.

Mit Mohn, Sesam, Käse oder Salz bestreuen und im vorgeheizten Backofen nacheinander 10-12 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen.

Zubereitung des Dips:

Honig und Senf in eine Schüssel geben und glatt rühren. Salz und Creme fraiche dazugeben und alles glatt rühren. Zum Laugengebäck servieren. 

Mehr Rezepte von Mareike Pucka unter biskuitwerkstatt.de (dpa/tmn).

Guten Appetit!

 

Finden Sie das passende Rezept für jeden Anlass: festlich, einfach, deftig, vegetarisch oder vegan

Sterneküche
Schwierigkeitsgrad

Geschmacksexplosion auf dem Löffel - Weinsuppe mit Zimtcroûtons

Ein Hauch Sommer in den Wintermonaten - wer braucht das nicht? Food-Bloggerin Julia Uehren lässt sich dafür von der Südtiroler Küche anregen und kocht eine herrliche Weinsuppe mit zimtigen Croûtons.

Sommer trifft Winter: So könnte man den Geschmack dieses Gerichts beschreiben, das ich aus Südtirol kenne.

Die hellgelb-grüne Farbe des Weißburgunders erinnert mich an Sonnenstrahlen und die grünen Bergwiesen in Südtirol, beim Geschmack muss ich an die Obstgärten der Region denken. Die Zimtcroûtons sind dagegen natürlich unverkennbar ein Winterbote. Für die habe ich Toastbrot gewürfelt und in Butter knusprig angebraten. Die noch heißen Brotwürfel habe ich mit etwas Zimt, Zucker und Salz gewürzt.

Auf dem Löffel trifft der Sommer dann auf den Winter. Eine echte Geschmacksexplosion!

Vegetarische Pasta mit Tomaten-Rotwein-Sauce und gedünstetem Mangold

Ob mit roten oder weißen Stielen - wenn Food-Blogger Manfred Zimmer auf dem Markt Mangold sieht, denkt er sofort an Pasta. Schritt für Schritt erklärt er, wie er sie mit dem Blattgemüse veredelt.

Mangold hat nicht nur einen wunderschönen Namen, er ist für mich auch ein Kunstwerk der Natur. Anmutig schaut er einen auf den Märkten an - und man kann gar nicht anders, als ihn mitzunehmen.

Mit Mangold kann man die einfachste Pasta veredeln. Ich habe mich für Penne Rigate entschieden und als passende Begleitung für den Mangold eine Tomaten-Rotwein-Sauce gewählt. Mit etwas frischer roter Peperoni erhält die Sauce eine leicht scharfe Note.

Schnell und lecker - Strammer Lax mit Feldsalat und Avocado

Nicht nur für Katzenliebhaber gibt es nach einer durchzechten Nacht ein edles Katerfrühstück. So kann man seinen Elektrolythaushalt fix wieder auf Vordermann bringen. Und auch wem der Schädel nicht brummt, könnte Gefallen finden an dieser feinen Stulle, wie der Berliner sagt. Denn sie ist schnell gemacht und dabei so unglaublich lecker.

Dass der Stramme Lax an den Strammen Max erinnert, ist kein Zufall. Die klassische Berliner Stulle mit Schinken und Spiegelei wurde allerdings abgewandelt, der Schinken durch Lachs ersetzt - so kommt der Lax zustande.

Übrigens: Das Wort Stulle stammt wahrscheinlich aus dem Niederdeutschen und bedeutet soviel wie Brocken oder Stück. Na dann - stapeln wir doch all diese köstlichen Zutaten auf ein Stück Brot und genießen unsere delikate Stulle.

Orangen-Tiramisu mit Gewürzspekulatius statt Löffelbiskuit

Wenn eine Zutat fürs Lieblingsrezept fehlt, ist Improvisation gefragt. Food-Bloggerin Doreen Hassek weiß, wie man aus der Not eine Tugend macht - und fürs Advents-Tiramisu ein neues Rezept kreiert.

Was macht man, wenn man seine Eltern im Advent zum sonntäglichen Mittagessen eingeladen hat, Tiramisu machen wollte, und merkt, dass man aber die Löffelbiskuits vergessen hat? Auf jeden Fall nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern kreativ werden.

Mein Blick schweift dann durch die Küche. Schön, wenn er dann an den Gewürzspekulatius hängen bleibt. Ein Hoch auf den Advent! Aber jetzt nur einfach die Kekse austauschen, ist ja auch etwas langweilig. Was könnte man den noch mit dazu nehmen? Weihnachten... Weihnachten... was passt zu Weihnachten? Orangen natürlich! Ich liebe Orangen! Mein Lieblingsobst! Okay, na wenn schon denn schon, die Creme bleibt fast traditionell, nur alles andere wird ausgetauscht. Und wer Kinder hat, lässt den Alkohol einfach ganz weg!

Ziegenkäseburger mit fluffigem Haselnuss-Brötchen

Burger gibt es nur im labberigen Brötchen? Stimmt nicht! Food-Bloggerin Doreen Hassek zeigt, wie man fluffige Buns hinkriegt. Geschmacklich brilliert ihr Burger mit Roter Bete und Ziegenkäse:

Fastfood wird ja oft verteufelt, zu unrecht wie ich finde. Man muss es nicht gleich übertreiben, aber gegen einen selbst gebauten Burger spricht gar nichts.

Klar könnte man die Zutaten dazu auch schon fertig kaufen, damit es schnell geht. Aber wie wäre es, wenn man sich zum Beispiel die Buns selber backen würde und statt eines pappigen Brötchens eine wunderbar fluffige Alternative auf dem Teller hätte? Und so wird im Handumdrehen sogar ein Slowfood draus. Es macht ein wenig mehr Arbeit und doch liegen geschmacklich Welten dazwischen. Ich verspreche euch, einmal ausprobiert, wollt ihr nie wieder ein abgepacktes Burgerbrötchen aus dem Supermarkt.

Überbackene Zwiebelsuppe mit krossem Käsetoast

Für Food-Bloggerin Mareike Pucka darf es nicht nur eine einfache Suppe sein - entscheidend ist das gewisse Extra. Deshalb kombiniert sie die Zwiebelsuppe mit einem krossen Käsetoast.

Wenn draußen Regen und Sturm toben und wir uns nach einem Spaziergang wieder aufwärmen wollen, ist eine Suppe genau das Richtige. Irgendein Extra muss eine Suppe für mich aber haben, also einen Crunch, eine tolle Einlage oder wie in diesem Fall eine mit Käse überbackene Toastscheibe - das schmeckt richtig lecker und macht doppelt glücklich, finde ich.

Raclette-Pfännchen mit Zwiebelfleisch und Mascarpone

Jetzt wird es heiß, denn heute wird am Tisch gekocht. Na ja, nicht wirklich gekocht, eher überbacken. Also an die Pfännchen, fertig, los! Das lässt sich meine Familie nicht zweimal sagen. Da möchte sich jeder den besten Platz am Tisch sichern und wie von Wunderhand gesellt sich Schüsselchen zu Schüsselchen, bis auch der letzte Zentimeter genutzt wird.

Wer jetzt denkt, es würde sich um ein wahlloses Durcheinander handeln, der irrt gewaltig! Denn wir sind Raclette-Profis! Da sind die ausgefeiltesten Rezepte am Start und jedes Mal kommt ein Neues dazu. Eines meiner Lieblingsrezepte möchte ich heute verraten. Und bitte nicht vom Kümmel abschrecken lassen. Man kann ihn weglassen, verzichtet dann aber auf den besonders feinen Geschmack. Einfach ausprobieren!

Rote-Bete-Spätzle mit gratiniertem Ziegenkäse und Schinkenchips

Selbstgemachte Spätzle sind für Food-Bloggerin Mareike Pucka ein Dauerbrenner. Dieses Rezept macht auch optisch viel her. Denn durch die Rote Bete werden die Nudeln schön pink.

Käsespätzle stehen bei uns recht oft auf dem Essensplan. Damit es nicht zu langweilig wird, verändern wir gerne den Teig. Ob mit Bärlauch oder auch mit Kürbis: Spätzle sind sehr wandelbar und immer lecker.

Besonders gut schmeckt uns die Variante mit Roter Bete. Dazu passt der gratinierte Ziegenkäse einfach perfekt. Wer noch einen kleinen Crunchfaktor einbauen will: Die Chips aus Serranoschinken sorgen für extra Würze.

 

Pflaume trifft Birne und Crunch: So gelingt ein herbstlicher Obstsalat

Jetzt gibt es keine heimischen Beeren mehr, dafür aber Birnen: Mit feinen Aromen und vielen Sorten sind die Früchte die perfekte Zutat für die Herbstküche.

Birnen enthalten Karotin, Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Das sättigt und macht sie zur idealen Zwischenmahlzeit, erläutert die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse.
Frische Birnen erkennen Verbraucher beim Einkauf an ihrer festen Schale und einem angenehmen Duft. Trotz ihrer Verwandtschaft sollte man das Obst nicht zusammen mit Äpfeln aufbewahren, da die Birnen durch das Ethylengas der Äpfel schneller reifen. Birnen mögen es dunkel und kühl, der Kühlschrank ist ihr idealer Aufbewahrungsort.

Diese Kürbissuppe mit Garnelen schmeckt nach Sommer und Herbst

Food-Bloggerin Doreen Hassek liebt Süppchen, die nach Herbst schmecken, aber gleichzeitig noch einen Touch Sommer mitbringen. Eine Kürbissuppe mit Kokosraspeln ist dafür wie gemacht.

Wenn draußen der Wind über die Felder fegt und die Bäume bunt werden, beginnt nicht nur meine absolute Lieblingsjahreszeit - was an sich schon die beste Sache überhaupt ist. Nein, auch der Suppenkasper in mir erwacht zum Leben und aus dem viel zu langen Sommerschlaf. Er schnappt sich einen Kürbis und sagt „Mach mir mal was schönes daraus!“

Klar mach ich das. Und weil der Sommer ja noch nicht so weit weg ist, möchte ich ihn doch auch noch ein wenig auf der Zunge behalten. Deswegen koche ich dem geliebten Suppenkasper in mir heute ein leckeres, dampfendes Herbst-Süppchen, das nach Karibik schmeckt. Nach exotischen Urlaubszielen, von denen wir im Moment leider nur träumen können.

Exotisch und heiß - Schwarzwurzeln auf indische Art

Gerade in den letzten Jahren wurden mehr und mehr verschollene Gemüseschätze wie etwa die Petersilienwurzel, die Pastinake oder verschiedene Karottenarten wiederentdeckt. Bei der Schwarzwurzel sind viele noch zurückhaltend. Vielleicht weil sie sich nicht gleich offenbart?

Die Schwarzwurzel wird auch Winterspargel genannt - obwohl der Geschmack völlig anders ist, als dieser Begriff vermuten lässt. Hinter der erdigen Kruste steckt ein weißer Schatz, mit einer zurückhaltenden Nussnote. Schwarzwurzeln gibt es von Oktober bis April auf den Märkten oder in manchen Supermärkten.

Apfelkuchen, Liebesapfel, Crumble & Co.: Vier Apfel-Rezepte zum Verlieben

Liebe ihn oder hasse ihn – der Liebesapfel ist ein Dauerbrenner der Kirmeskultur und er polarisiert. Selbst Skeptiker dieser vor jeder Modernisierung gefeiten Apfel-Darbietung müssen zugeben: Das ist ein spektakulärer Auftritt. Knallknutschmundrot, quietschsüß und wenn man Glück hat eine knackige Frucht darin – mehr Koch-Ironie geht eigentlich nicht. Und wann kann man schon mal ohne schlechtes Gewissen rote Lebensmittelfarbe so demonstrativ zum Leuchten bringen?

Von Pommes bis Kuchen: Was die einfache Möhre alles kann

Manche mögen sie im Eintopf oder Rüblikuchen, andere knabbern sie am liebsten roh: Damit die Möhre ihre Vitamine aber so richtig entfalten kann, braucht sie Butter, Öl oder Sahne. Denn erst im Fett löst sich das Provitamin A, das in Karotten in großer Menge enthalten ist, erklärt die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse.

Beim Kauf erkennt man frische Karotten an einem intensiven Orange und einer knackig-festen Konsistenz. Als Faustregel gilt: Im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben sie bis zu eine Woche frisch. Späte Möhrensorten halten auch länger.

Schnelle Ofentomatensuppe mit Ziegenkäse-Crostini

Diese Ofentomatensuppe ist das perfekte Gericht, um sich auf den Herbst vorzubereiten: Die letzten sonnengereiften Tomaten zaubern uns noch einmal den Geschmack von Sommer auf die Zunge und als Suppe wärmen sie uns von innen. Da die Tomaten im Ofen gebacken werden, ist das Gericht in Nullkommanix fertig.

Die Tomaten kommen zusammen mit Schalotten, Knoblauch, Lorbeer, Rosmarin, Thymian und Olivenöl für eine Stunde in den Ofen. Anschließend wird das Gemüse püriert, durch ein Sieb gedrückt - und fertig ist das Gericht. Genauso schnell sind auch die Crostini gemacht, da sie nur wenige Minuten im Ofen knusprig gebacken und anschließend mit Ziegenfrischkäse bestrichen werden.

Sommer im Glas: Leckere, bunte Antipasti selber machen

Freuden des Spätsommers: Noch gibt es sie, heimische Paprika und Tomaten in allen Formen und Farben. Und die lassen sich perfekt zu Antipasti verarbeiten. 

Die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse regt mit diesem Rezept dazu an.

Hähnchen-Saté-Spieße mit Erdnussdip wie in Asien

Food-Bloggerin Julia Uehren geht gern kulinarisch auf Weltreise. Für ihre Saté-Spieße hat sie die Streetfood-Küche in Südostasien inspiriert. Das Geheimnis für den Geschmack liegt in der Marinade. Wer unter Fernweh leidet, kann zumindest kulinarisch in ferne Länder reisen. Zum Beispiel mit diesen Hähnchen-Saté-Spießen mit Erdnussdip: Ein klassisches Gericht aus der Streetfood-Küche vieler südostasiatischer Länder.

Idealerweise werden die Hähnchenspieße über dem offenen Feuer gegrillt. Aber die Grillfunktion im Ofen oder eine Grillpfanne tun es auch, denn das Geheimnis des Geschmacks sind die Marinade und der Dip. Das Hähnchenfleisch zieht zuvor in einer Marinade unter anderem aus Kokosmilch, Knoblauch, Zitronengras, Ingwer, Fischsoße und Gewürzen. Damit schmeckt es schon ohne den Dip herrlich würzig. Der Dip, in dem Erdnussbutter, Currypaste und Limettensaft die Hauptrolle spielen, ist dann das Tüpfelchen auf dem i.

Serviettenknödel mit Pilzragout

Frische Pilze in einer sämigen Soße - was kann es Besseres geben? Food-Bloggerin Julia Uehren wählt dafür Kräuterseitlinge als Basis. Das Ganze serviert sie mit selbst gemachten Knödeln. So langsam startet die Pilz-Saison. Ein vorzügliches Gericht, um frische Pilze zu genießen, ist ein Ragout. Der aus dem französischen stammende Begriff bedeutet so viel wie „den Gaumen reizen“ – meist in Form von gewürfelten, geschmorten Zutaten, die in einer sämig-würzigen Soße serviert werden.

Klassiker mit Überraschung - Pasta mit Meatballs in Tomatensoße

Wie man in einen Klassiker überraschende Geschmacksnoten zaubert, zeigt Food-Bloggerin Mareike Pucka. Das Geheimnis ihrer köstlichen Hackbällchen sind Pistazien und ein indisches Gewürz.

Es gibt mal wieder Pasta. Diesmal einen echten Klassiker: Spaghetti mit Meatballs. Dieses Gericht ist spätestens seit dem Film „Susi und Strolch" nicht mehr wegzudenken. Um ein bisschen Abwechslung reinzubringen, sind die Hackbällchen in diesem Rezept indisch angehaucht. Sie wurden gewürzt mit Garam Masala und leckeren Pistazien. So richtiges Soulfood.

Perfekt für erste Herbstgefühle - Kürbisspätzle mit Röstzwiebeln

Von Jahr zu Jahr komme ich immer mehr auf den Geschmack von Kürbis. Es macht mir Spaß mit dem Fruchtgemüse zu kochen und zu backen. Früher war Kürbis für mich immer gleichbedeutend mit der süß-sauer eingelegten Variante aus dem Glas, und ich mochte das überhaupt nicht. Dann kam irgendwann die Kürbissuppe mit Kokosmilch in Mode, und plötzlich mochte ich Kürbis.

Als ich vor ein paar Jahren dann zum ersten Mal kurz vor Halloween in Amerika war, gab es überall Dinge mit Kürbis. Was soll ich sagen? Seitdem bin ich total auf dem Kürbistrip. Dieses Jahr habe ich im Garten auch zum ersten Mal welche angebaut. Die wollen natürlich verarbeitet werden. Und warum nicht aus Käsespätzle einfach mal Kürbisspätzle machen?

Perfekt zum Grillen oder Picknicken - Taboulé mit Graupen

Von Taboulé, einem kalten Salat, haben die meisten schon mal gehört. Food-Bloggerin Doreen Hassek tauscht den Bulgur einfach gegen Graupen aus. Das Ergebnis ist nicht minder lecker!

Graupen werden meiner Meinung nach komplett unterschätzt. Gut, sie sind nicht der absolute Hingucker, aber manchmal kommt es eben auf die inneren Werte an.
Ich mag vor allem die besondere Konsistenz bei Graupen. Und auch heute werde ich wieder fusionieren.

Es kommt zusammen, was nicht zusammen gehört... eigentlich. Denn eigentlich ist Taboulé ein libanesischer Bulgursalat. Da ich aber ein kleiner Graupenfan bin, habe ich den Bulgur kurzerhand ausgetauscht und finde das Ergebnis ziemlich lecker.

Überhaupt ist Taboulé, egal ob mit Graupen oder mit Bulgur, sehr erfrischend - also ideal für wärmere Tage oder als Alternative zum Kartoffelsalat auf jedem Grillbuffet.

Aromatische Veggie-Tortillas mit Curry-Linsen und Chili-Möhren

Treffen heiß und kalt aufeinander, erzeugt das eine spannende Dynamik. Food-Blogger Manfred Zimmer kombiniert zu diesem Zweck lauwarme Tortillas mit Gemüse, würzigen Linsen und kühlem Joghurt.

Beim Kochen faszinieren mich die unendlichen Kombinationsmöglichkeiten. Ein kreatives Spiel aus Geschmacks- und Duftvarianten, Farben, aber auch Temperaturen.

Wenn es besonders warm ist, mische ich gerne Kaltes mit Heißem. Das erzeugt eine angenehme Spannung. Ein Rhythmus entsteht. Ich finde, so kann man sich Erinnerungen an Länder, Landschaften und ganz besondere Momente herbeizaubern.

So ging es mir auch bei diesen Tortillas. Die Tortillas leicht warm, gefüllt mit einer erfrischenden Kombination aus Salatgurken- und Tomatenstücken. Es folgen warme Linsen mit Curry und Schwarzkümmel. Darauf frisch gebratene Chili-Möhren mit einem kühlen Klacks Minz-Joghurt.

Geschmacksexplosion mit Hähnchen-Piccata mit Zitrone und Kapern

Wie eine Piccata aus Hähnchenbrustfilets gelingt, erklärt Food-Bloggerin Julia Uehren.

Piccata bezeichnet in der italienischen Küche ein dünnes mit Zitronen zubereitetes Kalbsschnitzel. Das Gericht lässt sich aber nach Herzenslust variieren. Zum Beispiel indem man statt Kalbfleisch Hähnchenbrustfilets nimmt und sie mit Zitronensaft und Kapern serviert.

Das Fleisch wird dafür nur kurz angebraten und gart im Ofen nach. Die Zeit lässt sich gut nutzen, die Soße ist nämlich schnell gemacht: Im Bratensaft werden Schalotten angedünstet und mit Weißwein abgelöscht. Dann kommen die salzigen Kapern und frischer Zitronensaft hinzu. Wenn die Soße reduziert ist, wird sie mit Sahne und Butter abgebunden und mit Petersilie gewürzt. Fertig ist ein herrlich frisches, würziges Fleischgericht.

Feines Zitronen-Risotto mit schmackhaftem Saltimbocca

Sauer macht lustig, aber erst am dritten Tag! So lange braucht man bei dem sommerlich-spritzigen Zitronen-Risotto gar nicht zu warten. Das verbreitet wie von selbst gute Laune.

Risotto an sich ist ja schon eine wunderbare Sache. Man kann es mit so vielen guten Zutaten zubereiten und jedes Mal kommt dabei etwas ganz Besonderes heraus. Wie eine kleine Wundertüte. An sich würde das alleine ja schon reichen, um als kulinarische Köstlichkeit zu bestehen.

Gebackene Balsamico-Feigen mit krossem Prosciutto

Feigen? Isst man viel zu selten. Vielleicht liegt es daran, dass man sie nur selten im Supermarkt findet. Oder auch daran, dass viele nicht wissen, wie man sie lecker zubereiten kann. Zumindest werde ich häufig gefragt, was ich damit mache.

Meine Idee: Gebackene Balsamico-Feigen mit krossem Prosciutto. Das ist eine schnelle und einfache Vorspeise für einen Grillabend. Der Balsamico karamellisiert durch die Hitze und entwickelt so eine schöne saure Süße, die gut zur fruchtigen Süße der Feigen passt.

Tagliatelle in Pfifferlingrahmsoße mit Bacon-Knusper

Pfifferlinge und Rahm sind eine unwiderstehliche Kombi. Vor allem, wenn man sie wie Food-Bloggerin Julia Uehren auf einem Nudelbett mit Schweinemedaillons und knusprigem Speck serviert.

Seit einiger Zeit findet man auf dem Markt und in den Supermärkten frische Pfifferlinge. Es gibt ja unzählige Rezepte, wie sich dieser mild-pfeffrige Pilz, der meist zwischen Juni und September Saison hat, zubereiten lässt. Tagliatelle mit Pfifferlingen und Schweinefilet gehört zu den Klassikern der deutschen Gastwirtschaft. In diesem Rezept wird ein Großteil der Pfifferlinge zu einer würzig-sahnigen Creme verarbeitet, die sich perfekt als Soße für die Tagliatelle eignet.

Exotischer Linsensalat mit Mango und Maracuja-Dressing

Food-Bloggerin Julia Uehren mixt für diesen Salat die Linsen mit Möhren, Süßkartoffeln und Mango. Den fruchtigen Abschluss übernimmt ein Dressing aus Maracujasaft und Limette.

Wir haben ja seit Monaten oft wunderbares Wetter. Da aufgrund der Corona-Pandemie ein Restaurantbesuch für viele Menschen nicht in Frage kommt, stehen viele noch häufiger am Grill als sonst. Wer nach dem x-ten Kartoffel- oder Nudelsalat auch mal nach einer exotischen Alternative als Beilage sucht, für den ist dieser Linsensalat mit Mango und Maracuja-Dressing eine tolle Idee.

Leckere Bruschetta mit Avocado und gegrillter Paprika

Bruschetta ist die perfekte kleine Vorspeise. Und sie verträgt mehr als Tomaten auf knusprigem Brot. Food-Bloggerin Doreen Hassek wählt fruchtige Paprika und Avocadocreme als Sommer-Zutaten.

Bruschetta kennen wir ja alle vom Italiener um die Ecke. Solide Sache, diese Vorspeise. Traditionell mit fruchtig frischen Tomaten auf knusprigem Brot. Aber ganz ehrlich, da geht doch noch was. Das klappt doch auch in trendy und bunt. Und weil bunt für mich in diesem Jahr die Farbe des Sommers ist, habe ich hier versucht meine bunte Sommerlaune in Form von Paprika und Avocado auf den Teller zu bringen.

Sommerliches Gebäck - Himbeer-Cheesecake-Brownies

Weich, saftig und herrlich schokoladig: Brownies! Damit es noch ein wenig nach Sommer schmeckt, bedient sich Bloggerin Aileen Kapitza zusätzlich am Himbeerstrauch und rührt zwei Hände voll unter eine leichte Frischkäsemasse, die sie über die Brownies streicht. Einfach lecker.

Tramezzini mit Petersilien-Pesto, Mozzarella und Tomaten

Food-Blogger Manfred Zimmer zeigt, wie jeder ein Tramezzini zubereiten kann.

Wer schon einmal in Italien war, kennt sicherlich Tramezzini - weiche Sandwiches ohne Kruste in vielen Variationen mit Mozzarella, Tomaten, Rucola, Thunfisch, Mortadella, Pasten und Pesti. Meist begleiten sie einen über den ganzen Urlaub, denn man sieht sie in Supermärkten, kleinen Geschäften, an Tankstellen, in Cafés und Bars.

Wenn ich in meinem Hamburger Kochlabor Tramezzini zubereite, löst dies in mir oft Erinnerungen aus. Der Campo de Fiori in Rom, der Marktplatz von Orvieto oder der kleine Ort Baschi in Umbrien mit seinem Brunnen.

Mit Tiramisu-Eis den liebsten Nachtisch eiskalt genießen

Food-Bloggerin Mareike Winter hat ein Lieblings-Dessert, auf das sie auch an heißen Tagen nicht verzichten will. Ihr Tiramisu verwandelt sie deshalb einfach in eine eiskalte Version um.

Ein Sommertag ist erst dann richtig perfekt, wenn man im Garten oder auf dem Balkon sitzt und ganz genüsslich ein Eis schlecken kann, findet Food-Bloggerin Mareike Winter. Warum dafür nicht mal seinen liebsten Nachtisch in Eis umwandeln? Bei ihr ist es das Tiramisu, das zum Tiramisu-Eis wird. Praktisch eingefroren in einer Kastenform kann es dann zum Servieren perfekt in Scheiben geschnitten werden. Aber Vorsicht, es kann süchtig machen!

Klassiker umwandeln - Pollo Tonnato als leckere Vorspeise

Food-Bloggerin Doreen Hassek liebt italienische Vorspeisen. Beim Experimentieren hat sie Zutaten ausgetauscht. So wurde aus Vitello Tonnato mit Kalb ein leckeres Pollo Tonnato mit Hühnchen.

Wenn man mich nach meinem Lieblingsessen fragen würde, dann wären das italienische Vorspeisen. Alles was die gute italienische Küche so zu bieten hat. Dazu gehört natürlich Vitello Tonnato. Kalbfleisch ist allerdings auch kein ganz preiswertes Vergnügen - erst recht nicht für die schnelle Feierabendküche.

Deswegen habe ich ein wenig rumprobiert und ich muss sagen, meine Variante mit Hühnerbrust finde ich mindestens genauso lecker. Auch bei der Majo für die Soße habe ich etwas geschummelt. Ich nehme mir gerne Zeit für meine Rezepte, aber wenn die Meute «Hunger» schreit, dann muss und kann es auch mal schnell gehen, ohne dass es dem Geschmack einen Abbruch tut.

Himbeer-Tarte mit Mascarpone und selbst gemachtem Mandelkrokant

Unter den zahlreichen Beerenvariationen haben es Food Blogger Manfred Zimmer besonders die Himbeeren mit ihrem unvergleichlichen Geschmack haben angetan. Er findet: Sie sind besonders vergänglich, leicht fragil mit ihrer weichen Oberfläche - nicht so robust wie etwa Blaubeeren, Brombeeren oder Stachelbeeren. Hat man sie gekauft, sollte man sie auch schnell zubereiten.

Die Möglichkeiten sind zahlreich. In seinem Kochlabor hat der Food-Blogger sich für eine kleine Tarte mit einem krossen Mürbeteigboden entschieden, auf der die Himbeeren, eingebettet in eine Mascarpone-Sahne-Creme, von selbst gemachtem Mandelkrokant begleitet werden.

Fenchel-Zitronen-Spaghettini im Päckchen frisch aus dem Ofen

Diese köstlichen Fenchel-Zitronen-Spaghettini bestechen vor allem dadurch, dass sie in kleinen Päckchen serviert werden, die heiß aus dem Ofen kommen: Der Duft von Zitrone und Fenchel steigt jedem Gast frisch in die Nase, wenn er das hübsche Päckchen am Tisch öffnet.

Seinen tollen Geschmack erhält das Gericht zum einen durch angebratene Zitronenscheiben und den leicht karamellisierten Zitronensaft. Und zum anderen durch das zarte Aroma von Fenchelgemüse, das durch zerstoßene Fenchelsamen noch mal etwas intensiver und leicht nach Anis schmeckt. Die Cocktailtomaten, die erst im Ofen in den Päckchen ihren Saft abgeben, machen das Pasta-Gericht schön saftig.

Erfrischender Ingwer-Pfirsich-Punsch ohne Alkohol

Punsch klingt irgendwie nach kalter Jahreszeit. Nach Hitze von innen, wenn es draußen fröstelt. Doch es geht auch umgekehrt. Food-Bloggerin Doreen verrät ihr Rezept für kalten Punch. Wie habe ich mich gefreut auf die heißen Tage, an denen abends der Grill angeschmissen wird. Entspannt und mit einem coolen Drink in der Hand den Sommer genießen. Als bekennender Bowlefan ist bei uns natürlich immer eine auf dem Tisch. Meistens sind dann die Kinder enttäuscht, dass sie nicht mitschlürfen dürfen.

Aber was spricht eigentlich gegen eine Bowle ohne Alkohol? Also zaubere ich aus sommerfrischen Zutaten einen superleckeren Punsch, bei dem die lieben Kleinen flink sein müssen, damit sie noch etwas davon abbekommen, denn mein Punsch ist auch bei den Erwachsenen sehr beliebt.

Gegrillte Zitronengrasspieße mit marinierten Garnelen

Wer auf der Suche nach einem besonderen Rezept für den nächsten Grillabend ist, für den sind diese Zitronengrasspieße mit Garnelen eine tolle Idee. Die sehen nicht nur hübsch aus, sondern sorgen auch für eine wahre Geschmacksexplosion. Dafür marinieren die Garnelen in einer Soße aus fein gehacktem Zitronengras, Knoblauch, Ingwer und geröstetem Sesamöl. Dass sie dabei auf Zitronengras-Stängeln stecken, dient weniger dem Geschmack, sondern eher der Optik.

Für ein tolles Aroma sorgt vor allem die Marinade, die in einer Grillpfanne über der Glut brutzelt. Sie wird dann mit einer Limetten-Kräuter-Soße aus fein gehacktem Koriander und Lauchzwiebeln vermengt und kommt über die Garnelen.

Genial einfach - Schokoladenkuchen aus nur zwei Zutaten

Schokoladenkuchen ist bei uns in der Familie das Must-Have-Piece an so gut wie allen Geburtstagen. Kein Wunder, ist es doch der Lieblingskuchen meines Vaters und meines Sohnes. Und auch ich bin mehr oder weniger enttäuscht, wenn es an meinem Ehrentag Obst-oder Käsekuchen statt gebackene Schokolade gibt. Aber auch andere Gäste sind ja durchaus nicht abgeneigt, wenn es um ein Stückchen Schokokuchen geht.

Es gibt viele verschiedene Macharten. Insbesondere wenn es um den Schwierigkeitsgrad geht, sind die Unterschiede immens. Und manchmal soll es eben einfach und schnell gehen. Oder funktionieren, auch wenn man gerade kein Mehl, kein Zucker und keine Milch im Haus hat. Und trotzdem schmecken und gut ankommen. Dafür ist dieses Rezept. 

Gnocchi mit Schinken, Spinat und Sahnesoße

Food-Bloggerin Mareike Winter verrät ein Gericht aus ihrem Essensplan:

Leckere und schnelle Feierabendküche ist uns sehr wichtig.

Seit ein paar Monaten schreiben wir jedes Wochenende einen Mealplan und überlegen uns, wann wir was essen wollen und kaufen entsprechend ein. Auf der einen Seite gehen wir auf diese Weise wesentlich seltener einkaufen und geben durch das gezielte Kaufen weniger Geld aus, und unsere Haushaltskasse freut sich.

Ein Gericht, für das man die Zutaten perfekt im Voraus kaufen kann, sind diese köstlichen Gnocchis mit cremiger Soße.

Pulled Chicken aus dem Ofen mit Krautsalat

Einen Schnellkochtopf kennt man. Aber es geht auch anders herum - mit einem Slow Cooker. Mit dem elektrischen Kochtopf zum Schongaren lässt sich wunderbares Pulled Pork machen. Da ich aber weiß, dass nicht viele einen Slow Cooker haben und vermutlich auch nicht Lust und Zeit ein Gericht 6-8 Stunden bei langsamer Hitze garen zu lassen, habe ich mir eine Alternative überlegt.

Ein schnelles Pulled Chicken aus dem Ofen - mit Baguette und Krautsalat. Das Baguette kann man je nach Wunsch selbst backen oder aber fertig kaufen. Pulled Chicken bekommt seinen Namen übrigens daher, dass es durch das Garen so zart wird, dass es sich mit Hilfe von zwei Gabeln leicht auseinander zupfen lässt.

Eis zum Selbermachen: 5 himmlische Eis-Rezepte, die auch ohne Eismaschine gelingen

Wer nicht aus dem Haus gehen will, um mit Mundschutz an der nächsten Eisdiele anzustehen, der findet hier tolle Alternativen. Unsere Köchin und Konditorin Julia Floß hat fünf Lieblingsrezepte für Sie zusammengestellt. Unsere Eis-Rezept-Empfehlungen. Kaum scheint die Sonne, bilden sich lange Schlangen vor den Lieblingseisdiele der Stadt. Und für zwei Kugeln Eis steht man schon mal 20 Minuten in der Schlange... 

In diesen selbstgemachten Ravioli steckt ein nussiges Geheimnis

Food-Blogger Manfred Zimmer liebt an der italienischen Küche, dass sie Raffinesse und Schlichtheit so wunderbar verbindet. Genau wie seine Ravioli, in denen ein nussiges Geheimnis steckt:

Italienisches Essen ist raffiniert und doch oft bestechend einfach, sympathisch, fast grenzenlos vielseitig. Wenn ich an meine Aufenthalte in Italien denke und die Frühlingssonne in mein Hamburger Kochlabor spielt, kommen mir ganz viele Ideen. Wie diese Ravioli.

Geformt mit einem Nudelteig aus Hartweizen, Dinkelmehl und Wasser. Gefüllt mit einer Mischung aus gemahlenen Mandeln, Walnüssen und getrockneten Tomaten sowie einem Schuss Olivenöl. Abgerundet mit einem Pesto aus frischer Blattpetersilie, gerösteten und gemahlenen Mandeln, Walnüssen, Knoblauch und Olivenöl.

Zucchinisuppe mit Knoblauch-Thymian-Croutons

Von Suppen kann ich nicht genug bekommen. Da brauche ich nicht einmal Fleisch oder Kohlenhydrate, was in Zeiten von bewusstem Fleischkonsum und Low carb auch nicht schlecht ist. Aber abgesehen davon, habe ich schon immer super gerne Gemüse gegessen. Schon als Kind.

Nichts macht mich glücklicher als frisches Gemüse auf dem Teller. Es gibt da eine Sorte, die ist für mich sozusagen der Allrounder beim Kochen. Sie schmeckt zunächst relativ neutral, qualifiziert sich aber gerade deswegen, weil man mit leckeren Gewürzen alles daraus machen kann. Ihr wisst, von wem ich rede? Richtig, die Zucchini. Und so wird aus diesem schlichten Gemüse im Handumdrehen eine Suppen-Diva.

Bärlauch-Nudelsalat mit Salsiccia und Parmesan

Bärlauch ist unverkennbar ein kulinarischer Frühlingsbote. Der Waldknoblauch hat jetzt, zu Beginn des Frühjahrs im März und April, Saison. Da Bärlauch viel von seinem zarten Knoblauch-Aroma verliert, wenn er erhitzt wird, bereitet man ihn am besten roh zu. Ideal passen die Blätter daher in Salate.

In diesem Rezept verfeinert der wilde Knoblauch einen italienischen Nudelsalat mit Parmesan, Fenchelsamen und grober italienischer Bratwurst (Salsiccia). Der würzige und leicht scharfe Geschmack des Frühlingsboten harmoniert dabei toll mit dem frischen Aroma von fein geriebenen Zitronenschalen.

Pitatasche mal anders - mit spanischer Note

Food Bloggerin Doreen Hassek schreibt hier ihr Rezept für eine leckere Pitatasche auf. Mehr Rezepte gibt es außerdem auf ihrer Seite dekoreenberlin.blogspot.de.

Nicht gleich Protestieren. Ich weiß schon, dass die Pitatasche ein Fladenbrot aus der arabischen Welt ist und mit Spanien erstmal nichts zu tun hat. Erstmal! Denn ich werde heute beides fusionieren. Und das wird spannend.

Das Wichtigste ist, wo man die Pitataschen kauft. Es gibt sie zwar in fast jedem Lebensmittelgeschäft. Aber wer einen türkischen Supermarkt in der Nähe hat, ist im Vorteil. Ich kaufe sie ausschließlich dort. Der Weg lohnt sich auf jeden Fall, denn es gibt da erhebliche Unterschiede. Die Pita aus dem türkischen Supermarkt ist meist viel dünner, fluffiger und muss nicht unbedingt erwärmt werden. Sie schmeckt dann trotzdem ausgezeichnet und überhaupt nicht trocken.

Außerdem lässt sich die Tasche problemlos öffnen und befüllen, ohne zu zerreißen. Und so eignet sich dieses köstliche Brot wunderbar für ein Picknick, eine Radtour, eine Wanderung oder was einen sonst noch so ins Freie zieht, wenn das Wetter schöner wird.

Möhrenmuffins mit Cheesecakefüllung und Zimtstreuseln

Ob als putzige Küken, hoppelnde Häschen oder Nester mit bunten Eiern - überall warten schon Osterdeko, Ostersüßigkeiten und viele Rezeptideen darauf, uns die Ostertage zu versüßen. Ich liebe ganz allgemein, aber besonders zu Ostern, alles, was mit geriebenen Möhren gebacken ist.

Denn die Karotten machen den Teig nicht nur herrlich saftig, sondern auch natürlich bunt. Wenn wie im Falle meiner Muffins noch dazu eine schöne Cheesecakenote und dicke, buttrige Zimtstreusel kommen, hat man den perfekten Ostermuffin für den Osterbrunch. Mehr Rezepte von Food-Bloggerin Mareike Winter gibt es unter biskuitwerkstatt.de.

Mascarpone-Gnocchi mit Mohnbutter auf Orangenscheiben

So ein schönes Winterdessert zu finden, ist immer gar nicht so einfach. Nach einem deftigen Essen sollte es nicht zu mächtig sein, gerne saisonal, gut vorzubereiten und trotzdem raffiniert. Schließlich ist der passend ausgewählte Nachtisch irgendwie auch die Visitenkarte eines leckeren Menüs.

Der perfekte Abschluss, sozusagen die Kirsche auf der Torte. Apropos Kirsche, also Obst: Was passt denn besser zum Winter als Orangen? Die haben so eine schöne Säure und machen jedes Dessert saftig und frisch.

Da kann der Rest auch gerne süß sein - wie bei diesem außergewöhnlichen Rezept: Mascarpone-Gnocchi mit Mohnbutter auf Orangenscheiben. Eine kleine Köstlichkeit, die durch den Zimt so herrlich nach Winter schmeckt.

Perfektes Powerpaket für Zwischendurch - Banana Bread Donuts

Saftig, nicht zu süß und perfekt für zwischendurch oder zum Mitnehmen: All das sind Banana Bread Donuts.

Ganz ohne Zucker, dafür mit der angenehmen Süße von getrockneten Cranberries und reifen Bananen, kombiniert mit ballaststoffreichen Haferflocken und Nüssen, werden diese Donuts zum kleinen und gesunden Powerpaket.

Wem die Süße nicht ausreicht, der schmeckt den Teig mit etwas Ahornsirup oder Honig ab.

Cremige Brokkolisuppe mit Parmesanknusper

Food-Bloggerin Mareike Winter liebt die Gegensätze ihrer Suppe: Ein Löffel voll mit cremig püriertem Brokkoli, der auf der Zunge zergeht. Dann folgt der Biss in einen knackigen Käse-Cracker. Hier kommt das Rezept von biskuitwerkstatt.de:

Ich gebe zu, ich bin ein absoluter Suppen-Fan. Vor allem schnelle Suppen sind eine schöne Sache. Besonders an grauen Tagen. Damit auch immer viel Abwechslung in die Suppenterrine kommt, wechsele ich gerne zwischen klaren Brühen, Eintöpfen und Cremesuppen ab.

Mein Favorit unter den cremigen Varianten ist die Brokkolisuppe. Das grüne Gemüse ist wie gemacht für die Monate, an denen die Tage noch kürzer sind. Denn die Brokkolisuppe ist toll als große Suppenmahlzeit zum Abendessen, passt aber auch super als Suppe zu einem Menü. Dazu gibt es noch einen schnellen Parmesanknusper aus der Pfanne.

Gebratene Gnocchi mit Pancetta, Salbei und Parmesan

Wenn Food-Bloggerin Julia Uehren Gnocchi selbst zubereitet, dann am liebsten sonntags. Denn dann macht die ganze Familie beim Formen der Mini-Kartoffelklößchen mit und fühlt sich wie in Italien. Hier kommt ihr Rezept.

Ich will ehrlich sein: Gnocchi selber zu machen, ist keine gute Idee, wenn man ein schnelles Essen auf dem Tisch haben möchte. Aber an einem regnerischen Sonntag ist genau das eine tolle Aktion für die ganze Familie. Und der Aufwand lohnt sich. Der Geschmack selbstgemachter Gnocchi ist einfach unvergleichlich!

Bei diesem Rezept werden die frischen Gnocchi anschließend in brauner Butter mit Salbei angebraten. Dazu kommt eine Mischung aus krossem Pancetta, Prosciutto sowie frischem Parmesan. Ein Geschmack wie in Italien!

Kleiner New York Cheesecake zum Verlieben zum Valentinstag

Wie zeigt man jemandem, das man ihn wirklich sehr gerne hat und er einem wichtig ist? Mit kleinen netten Aufmerksamkeiten, am besten selbstgemacht. Und da Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, und der Valentinstag vor der Tür steht, gehe ich natürlich in die Küche!

Ich könnte jetzt ein pompöses 5-Gänge-Menü kochen oder einfach einen göttlichen New York Cheesecake backen. Das ist doch mal ein Plan! Und das allerbeste an dem Kuchen ist, dass man ihn schon einen Tag früher backen und bis zum romantischen Frühstück zu zweit, super im Kühlschrank oder auf dem Balkon verstecken kann. Also ran an die Rührschüssel!

Gumbo-Eintopf heizt mit Huhn und scharfer Räucherwurst ein

Das folgende Rezept für Gumbo-Eintopf stammt aus dem Buch „Creole, Cajun & Soul Food" von Gerd Wolfgang Sievers.

Toller Sattmacher – Couscous mit Winteraromen

Wie wäre es nach der Schlemmerei am Jahresende mit einem orientalischen Ofengericht, bei dem einige klassische Wintergewürze noch einmal ihren Auftritt haben? Dazu verhilft regionales Gemüse zu einer kleinen Geschmacksexplosion.

Denn neben Zimtstangen, Sternanis und Harrissa geben Salzzitronen, die ganz flink selbst zubereitet werden, dem Ofengemüse ein unvergleichliches Aroma. Begleitet wird das winterliche Gericht von luftigem Couscous, der mit Safran gewürzt wird.

Unverkennbar ein Rezept, zu dem Lieblingskoch Yotam Ottolenghi Food-Bloggerin Julia Uehren inspiriert hat. Durch die Salzzitronen und den Koriander schmeckt das Gericht herrlich frisch, aber dank Kichererbsen und Couscous macht es auch ordentlich satt.

Winterliche Quiche mit Rosenkohl und Gorgonzola

Manchmal hinterlässt eine Mittagspause mit Kollegen einen bleibenden Eindruck. Das Gefühl kennt auch Food-Bloggerin Mareike Winter. Fasziniert vom Lunch, kreierte sie ihr eignes Quiche-Rezept:

Vor ein paar Wochen hatten meine Kolleginnen und ich einen Termin außerhalb und waren mittags in einem französischen Bistro essen. Dort gab es eine hervorragende Quiche mit Salatbeilage. Danach war ich sofort im Quiche-Fieber. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht? Aber es gibt Zeiten, da macht man ein Rezept oft und regelmäßig, und dann gerät es irgendwie in Vergessenheit. So war das mit der Quiche.

Dabei ist der herzhafte Kuchen so einfach vorzubereiten und schmeckt auch aufgewärmt im Büro richtig gut. Mit einem Salat dazu ist eine Quiche perfekt fürs Lunch. Um dabei für Abwechslung zu sorgen, habe ich mich von Zutaten der Jahreszeit inspirieren lassen. Herausgekommen ist diese leckere Winter-Quiche mit Rosenkohl und würzigem Gorgonzola.

Zwiebelkuchen-Muffins als leckeres Fingerfood

Das Beste an jeder Party ist doch unumstritten das leckere Buffet. Warum sonst finden die coolsten Partys immer in der Küche statt? Ich liebe es, wenn sich jeder einfach nach Lust und Laune bedienen kann. Und wenn es richtig gut läuft, steuern die Gäste einfach etwas zum Buffet bei. So ist der Gastgeber entlastet, und die Arbeit ist gleichmäßig auf alle Feierbiester verteilt. Dafür habe ich genau das richtige Rezept. Das Gute an diesen Zwiebelkuchen-Muffins ist nämlich, dass man sie warm und kalt genießen kann.

Vegetarischer Strudel mit Ofengemüse und Malzbier-Senf-Sauce

Es gibt Rezepte, an die Sie sich nicht rantrauen? Falls ein Strudel dazu gehört, nimmt Food-Blogger Manfred Zimmer Ihnen die Angst. Er erklärt Schritt für Schritt, wie der Strudelteig zur Rolle wird.

Einige Gerichte, die die Menschen mögen, kochen oder backen sie selber nie, weil sie ihnen zu schwierig erscheinen - dazu gehört sicherlich auch der Strudel. Im Herbst wird er gerne mit Apfel- aber auch mit Gemüsefüllung gegessen. Ich habe mich für eine Ofengemüse-Füllung aus Lauch, Kohlrabi und Zwiebeln entschieden und einer cremigen Sauce aus Malzbier, Senf, Honig und Blattpetersilie.

Hat man einmal einen Strudel gebacken, kommt es einen sehr einfach vor und man wird von mal zu mal mutiger. Das finde ich super. Dieser Strudel ist auch für Ungeübte sehr einfach zuzubereiten, da ich dafür Teigblätter verwende, die Sie in fast jedem Supermarkt bekommen.

Süßkartoffelsüppchen mit Schinkenspeck und besonderem Kick

Sie ist fettarm und steckt voller Vitamine und Mineralstoffe: In den USA ist die Süßkartoffeln schon lange beliebt, aber seit einigen Jahren auch in Deutschland in aller Munde. Kein Wunder: Es gibt kaum ein Lebensmittel, das so vielseitig und wandelbar ist, wie die orangefarbene Knolle.

Da Food-Bloggerin Doreen Hassek Suppen über alles liebt, hat sie ein kleines, feines Süppchen daraus kreiert. Man kann es das ganze Jahr essen - sowohl als exquisite Vorspeise oder Partysuppe, als auch als komplettes Familienessen. Vielseitig eben, so ist sie, die gute Süßkartoffel.

Cremesuppe aus Rotkohl - die perfekte weihnachtliche Vorspeise

Ohne Kartoffeln serviert Food-Bloggerin Julia Uehren (www.loeffelgenuss.de) ihre Rotkohlcremesüppchen als Vorspeise. Mit zwei großen Knollen taugt sie als eigene Mahlzeit, die schon optisch Farbe auf den Tisch bringt. Geschmacklich ist die Rotkohlcremesuppe mit ihren Aromen von Nelken, Zimt und Piment die perfekte Vorspeise für ein Weihnachtsmenü. An kalten Tagen wärmt sie mit Kartoffeln von innen. Die Menge der Lorbeerblätter, Nelken, Pimentkörner und des Zimts hängt davon ab, wie intensiv der weihnachtliche Geschmack der Suppe sein soll.

Bunte Bowl mit Früchten als Lieblingsfrühstück

Man muss am Morgen nur ein bisschen Muße zum Schnippeln mitbringen, aber der Rest geht dann ganz einfach, findet Food-Bloggerin Doreen Hassek. Sie verrät ihr Lieblingsfrühstück:

Ein gesunder Start in den Tag ist wichtig, besonders für Kinder. Deswegen nehme ich mir morgens gerne ein paar Minuten mehr Zeit, um ein leckeres Frühstück für meine Familie zuzubereiten. Ansonsten schaufeln nämlich alle nur noch Cornflakes in sich rein. Aber nicht mit mir! Zu viel Zucker. Zu viele leere Kalorien, und nach einer Stunde hängt der ganzen Mannschaft der Magen schon wieder in der Kniekehle.

Dabei braucht es gar nicht viel, um die Sache interessanter zu gestalten. Manchmal gibt es einen leckeren Shake, manchmal koche ich ein Porridge. Aber der unangefochtene Favorit im Frühstücksrepertoire ist die Frühstücksbowl. Sie ist so herrlich wandelbar, dass es uns nie langweilig mit ihr wird. Denn man kann sie nach Lust und Laune befüllen und genießen. Jeder so, wie er sie mag.

Günstig und lecker - Grießsuppe mit geröstetem Knoblauch und Croûtons

Gebrannte Grießsuppe gehört zu den Gerichten, die mich an meine Kindheit oder besser gesagt an meine Großeltern erinnern. Mein Opa hat sie unheimlich gerne gegessen. Ich hatte sie fast vergessen, bis mir vor kurzem eine Packung Hartweißengrieß in die Hände fiel.

Ich habe den Klassiker der deutschen Küche geschmacklich ein wenig aufgepeppt, indem ich vor dem Servieren frisch gerösteten Knoblauch (viiiiel Knoblauch!) und geröstetes Brot über die Suppe gebe.

Günstiger und leckerer kann ein Wintergericht eigentlich nicht sein - und ein echter Seelentröster ist die Suppe, wenn nötig, auch.

Weihnachtlich naschen mit Bratapfel und Blitz-Marzipansoße

Bratäpfel und Weihnachten gehören für mich zusammen: Ich höre meine Oma das Gedicht vom Bratapfel erzählen, sehe den bunten Teller auf dem Kaffeetisch und fühle mich so richtig weihnachtlich. Es ist immer wieder faszinierend, wie sehr Gerüche unsere Erinnerungen prägen und wie Erlebnisse aus unserer Kindheit uns unser ganzes Leben lang begleiten. Ich kann es kaum erwarten, in die diesjährige Weihnachtszeit zu starten.

Die Reste müssen weg - Geflügelsalat mit Birne und Trauben

Ich versuche generell, so wenig Essen wie möglich wegzuwerfen. Deswegen ist es für mich wie eine kleine tägliche Challenge, kreativ zu werden und mir immer neue Gerichte auszudenken mit dem, was weg muss. Salat bietet sich da besonders an. Die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich. Und mit Salat bekommt man mich so und so immer.

Also, was fällt euch ein, wenn ihr eine Frühlingszwiebel und etwas Hühnchen im Kühlschrank findet? Also mir fällt ein, dass ich noch eine saftige reife Birne und ein paar Weintrauben in der Obstschale habe.

Cremiges Blumenkohlpüree mit Parmesan und Pancetta tut der Seele gut

Dieses cremige Püree aus gekochtem Blumenkohl wird mit reichlich frisch geriebenem Parmesan und knusprig-braun gebratenem Pancetta verfeinert. Das ist Soulfood at its best! Und eine leckere Alternative zum klassischen Kartoffelbrei, wenn das Gericht mal etwas weniger Kohlenhydrate haben soll.

Blumenkohl enthält viel Vitamin C, Vitamin K, Magnesium und Kalium. Wer möglichst viele Vitamine erhalten möchte, gart den Blumenkohl sanft in einem Dünst-Einsatz. Damit wird das Gemüse im Wasserdampf gegart statt gekocht.

Kräftiger Flammkuchen mit Kurkuma und Pfifferlingen

An den letzten lauen Spätsommer-Abenden auf der Terrasse sitzen mit einem leckeren Getränk. Und mit vielen Kerzen, um Mücken zu vertreiben und weil es so gemütlich ist. Da passt Flammkuchen perfekt zur Stimmung. Der dünn ausgerollte Boden aus Brotteig lässt sich variabel belegen. Es muss nicht immer der Klassiker mit Zwiebeln und Speck sein.

Mit den ersten Pfifferlingen in diesem Jahr bereite ich einen kräftigen Flammkuchen mit Gartenkräutern und Kurkuma vor.

Schnelles, köstliches Soulfood - Erbsen-Kokos-Suppe

Mit dieser Erbsen-Kokos-Suppe lässt sich der Sommer noch ein wenig länger auskosten. Der exotisch-süße Geschmack von Kokosnuss wird durch eine angenehme Frische von Basilikum und Ingwer perfekt abgerundet und macht diese Suppe mit nur wenigen Zutaten zu einem leckeren Abendessen mit dem gewissen Etwas.

Sellerie-Parmesan-Schnitzel mit Kräuterdip und Salat

Mit den ersten Herbsttagen kommt das Knollen- und Wurzelgemüse zurück in die Küche. Durch seinen würzigen Geschmack und seine feste Struktur eignet sich der Knollensellerie gut für die Zubereitung als Schnitzel. Mit einer Panade aus Semmelbrösel und Parmesankäse erhält das Sellerie-Schnitzel eine schöne knusprige, goldgelbe Kruste. Der leichte Kräuterdip als Beilage macht den Abschied vom Sommer ein bisschen leichter und auch eine Mischung aus Sommer- und Herbstsalaten kündigt mit diesem Gericht den Übergang in die nächste Jahreszeit an.

Provokant einfach - Leckeres Hähnchen mit Zitrone

Dem französischen Koch Jean-François Mallet ist mit seinen „Simplissime“-Büchern ein Erfolgsrezept gelungen. Dem „Einfachsten Kochbuch der Welt“ folgten schnell hintereinander „Simplissime“-Ausgaben für Ofengerichte, Pasta, Suppen, Vegetarisches, Cocktails, Desserts. Jetzt gibt es auch „Das einfachste Grillbuch der Welt“.

In gewohnter Manier, fast provokant einfach: nie mehr als sechs Zutaten, nie mehr als acht Zeilen Beschreibung. Beim Grillen, der archaischsten Form der Nahrungszubereitung, leuchtet das ja auch ein: heißer Untergrund, Fleisch oder Gemüse drauf, warten. Die Variation steckt im Detail. Darauf versteht sich Mallet. (pa.)

Pfannkuchen mal anders - grün und mit Limettenbutter

Pfannkuchen sind schnell zubereitet und erwecken in vielen von uns Kindheitserinnerungen. Ich kenne sie vor allem als süße Variante mit Äpfeln, Zimt und Zucker. Hier verleihen grüne Chili, Kreuzkümmel und Koriander den Pfannkuchen eine leicht asiatisch-orientalische Note. Wenn sie heiß aus der Pfanne kommen, werden sie noch mit einer Limettenbutter bestrichen, die ganz vorzüglich zu den kleinen Puffern passt.